Greilbau hat das Netzwerk Solarhaus Österreich mitgegründet

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Greilbau hat das Netzwerk Solarhaus Österreich mitgegründet

Vorstand Netzwerk Solarhaus

Teil unserer Firmenphilosophie ist es, für unsere Kunden Energiekonzepte nach dem Motto „heute planen, morgen sparen“ zu erarbeiten. Bei solchen Bau- und Energiekonzept stehen auch die CO2-freie Energieversorgung für Raumwärme, Warmwasser und Strom sowie die CO2-neutrale Gebäudehülle im Mittelpunkt.

Am Freitag, den 15. März 2019, fand in Salzburg die Gründungsversammlung des Netzwerks Solarhaus Österreich statt. 26 von 32 Gründungspartnern waren in das WIFI Salzburg gekommen, um zusammen mit den Initiatoren Peter Stockreiter und seiner Tochter Julia Stockreiter das neue Netzwerk aus der Taufe zu heben. Mit Josef Greil (am Bild vertreten durch DI Alexander Greil) ist auch unser Unternehmen als Teil des Netzwerkes im Vorstand vertreten.

 

Konsequent CO2-freie Energieversorgung als Teil des Solarhaus-Konzeptes

Eine 100 Prozent CO2-freie Energieversorgung ist Pflicht im Solarhaus. Der Energiebedarf für die Raumheizung sowie die Erwärmung des Dusch- und Trinkwassers soll zu mindestens 70 Prozent mit Solarthermie erzeugt werden. Das Netzwerk orientiert sich dabei an den Förderkriterien des österreichischen Klima- und Energiefonds (Demoprojekt Solarhaus Förderung), bei denen dies vorausgesetzt wird, beziehungsweise den Gebäudekriterien von klimaaktiv. Der Restenergiebedarf kann mit einer Holzheizung oder einer Wärmepumpe erzeugt werden. Kommt eine Wärmepumpe zum Einsatz, muss der Antriebsstrom mit Solarstrom vom eigenen Dach oder fremdbezogenem zertifiziertem 100% Ökostrom gedeckt werden. Letzteres gilt für die gesamte Stromversorgung in dem Gebäude. Der Bedarf an elektrischer Energie kann wahlweise durch selbst erzeugten Solarstrom oder einen Öko-Stromvertrag mit UZ46-Zertifikat gedeckt werden.
Damit die Solarwärme auch in den kalten Monaten genutzt werden kann, werden große Schichtenspeicher oder Bauteilaktivierung mit oder ohne Erdspeicher eingeplant.

 

CO2-neutrale Gebäudehülle als zweiter Eckpfeiler

Eine CO2-neutrale Gebäudehülle, der zweite Eckpfeiler des Solarhaus-Konzeptes, kann durch Holzrahmenbauweise mit Stroh- oder Zellulosedämmung oder Holzmassivbauweise erreicht werden. Dies ist allerdings nicht obligatorisch. Bauherren können sich auch für Ziegelmassiv- oder Betonbauweise entscheiden.
Ziel ist in jedem Fall ein gut wärmegedämmtes Niedrigstenergie-Gebäude mit einem Heizwärmebedarf bis zu maximal 35 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr beziehungsweise erfüllten klimaaktiv-Gebäudekriterien. „Niedrigere Werte für den Heizwärmebedarf sind natürlich möglich und auch erwünscht“, sagt Peter Stockreiter, Gründer, Geschäftsführer und Obmann des Netzwerks Solarhaus Österreich.

 

Solarhaus-Konzept soll als Wohnstandard etabliert werden

Dafür werden zukünftige Bauherren über das Konzept informiert, in ihrer Planung unterstützt und über Fördermöglichkeiten im Rahmen der „Solarhausförderung“ des Klima- und Energiefonds beraten. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Schulung der Netzwerkpartner sein, die in den jeweiligen Regionen stattfinden wird.
Die Firmen in dem Netzwerk sind Industriebetriebe aus der Bau- und Haustechnikbranche ebenso wie Gewerbebetriebe, Architekten, Planer, Baumeister, Zimmerer und Installateure. Die Gründungspartner haben ihren Sitz in Österreich, Deutschland und Südtirol.

 

Netzwerk ist auch Partner von klimaaktiv

klimaaktiv ist die Klimaschutz-Mitmachbewegung des österreichischen Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Das Salzburger Institut ist ein Regionalpartner. 670 Gebäude wurden in Österreich bereits nach diesen Kriterien gebaut.